Erdbeben und Flut in Indien

Ein heftiges Erdbeben hat Mitte September den Nordosten Indiens erschüttert. Mindestens 81 Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende wurden obdachlos. Noch immer sind viele Dörfer in der Gebirgsregion von der Außenwelt abgeschnitten. Zeitgleich kämpfen die Menschen im Bundesstaat Orissa an der Ostküste Indiens nach wochenlangem Monsunregen mit den Folgen verheerender Überschwemmungen. Mehr als 2,2 Millionen Menschen sind betroffen. In beiden Notstandsgebieten sind Partner der Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort, um Hilfe zu leisten. Am dringendsten brauchen die Überlebenden Zelte, Kleidung, Decken, Nahrungsmittel und Trinkwasser. Für die Soforthilfe in der Erdbeben- und Flutregion hat das evangelische Hilfswerk zunächst 100.000 Euro bereitgestellt.

Die Menschen an der Ostküste Indiens kämpfen mit den Folgen verheerender Überschwemmungen.

Die Menschen an der Ostküste Indiens kämpfen mit den Folgen verheerender Überschwemmungen.
Spendenkonto:                                                                                                                                                                             Diakonie Katastrophenhilfe:                                                                                                                                                   Konto: 1414,                                                                                                                                                                                             Evang. Kreditgenossenschaft Speyer                                                                                                                                    BLZ:  520 604 10
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Klima-Aktionstag

Am 24. September ist weltweiter Klima-Aktionstag!

Der internationale Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Der Zwischenstaatliche Ausschuss über Klimaveränderungen (IPCC) hat in seinem letzten Sachstandsbericht 2007 den Stand der weltweiten Klimaforschung zusammengefasst: Der Bericht belegt unmissverständlich die fortschreitende globale Erwärmung und bekräftigt den Einfluss des Menschen als Hauptursache für diese Veränderungen.

Ambitionierte Ziele im Klimaschutz werden dringender denn je benötigt, nachdem die Internationale Energieagentur (IEA) im Juni 2011 bekanntgegeben hatte, dass die derzeitigen weltweiten Emissionen auf einem historischen Höchststand sind und die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen zu einer weiten Verfehlung des 2°C Ziels führen werden.

Brot für die Welt und die Klima-Allianz  rufen bundesweit zu Aktionen für den Kliamschutz auf.

Kurzfilm:  Klimagericht

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Teller statt Tonne

17. September : AKTION VERWANDELT Stuttgarter SCHLOSSPLATZ IN EINE TAFEL

Essen ist keine Privatsache. Was ich esse hat immer auch Folgen für andere. Mit ihrer Aktion „Teller statt Tonne“ protestieren das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und Slow Food Deutschland deshalb gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Die in den Wohlstandsgesellschaften weggeworfenen Lebensmittel würden ausreichen, die Hungernden in der Welt dreimal zu ernähren. Eine Tafel auf dem Stuttgarter Schlossplatz war der Höhepunkt einer bundesweiten Aktionswoche.

Unnötige Verschwendung von Lebensmitteln findet auf dem Acker, in der Verarbeitung, im Handel und auch zuhause statt. Allein in Deutschland sind es im Jahr 20 Millionen Tonnen Lebensmittel, die in der Tonne statt auf dem Teller landen. Das Nachsehen haben die Armen in den Ländern der Südhalbkugel. „35 Millionen Kilo Gemüse und 20 Millionen Kilo Fisch exportiert Senegal jährlich nach Europa. Und dann wird so viel davon weggeworfen. Bei uns sind viele Menschen unterernährt, die diese vitaminreiche Nahrung brauchen könnten. Europas Verbraucher sollten bedenken, dass Fläche, die in Entwicklungsländern für die Produktion von Exportgütern genutzt wird, als Land für die Versorgung vor Ort knapp wird“, so Madieng Seck von Slow Food International aus Dakar.

Die Aktionswoche „Teller statt Tonne“ setzte ein klares Zeichen: Verschwendung ist vermeidbar. So können große landwirtschaftliche Nutzflächen frei werden. Eine ökologisch verträgliche Landwirtschaft ist in der Lage, alle Menschen auf der Welt zu ernähren.

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Erntedank – Nahrungsmittelpreise weltweit auf Rekordhöhe

Explodierende Preise für Grundnahrungsmittel lassen die Anzahl der Hungernden wieder steigen.

„Brot für die Welt“ betrachtet mit Sorge, dass die Nahrungs-mittelpreise weltweit auf Rekordhöhe gestiegen sind. Insbesondere in Asien explodieren die Preise momentan. Einer der Gründe ist die Spekulation mit Nahrungsmitteln, die auf den Finanzmärkten zu einem „interessanten Anlageobjekt“ geworden sind. Durch gezielte Verknappung des Angebots werden die Preise in die Höhe getrieben. Dieser Trend wird verschärft durch den Verkauf oder die Verpachtung von großflächigen Ländereien an Investoren, die Agrargüter  für den Export anbauen. Momentan werden 35 Prozent der Ernten für Futtermittel genutzt, ein weiterer Teil für die Erzeugung von Agrartreibstoffen.

Deshalb fordert „Brot für die Welt“, dass die Teilnahme von Investmentbanken oder Hedgefonds an Termingeschäften mit Agrarrohstoffen dringend reguliert  werden muss. Zudem setzt sich „Brot     für die Welt“ für eine internationale Regulierung der Landvergabe ein.

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Kein einziger Euro geht durch die Finanzkrise verloren!

Ihre Spende kommt an

Das dzi-Spendensiegel bestätigt den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.   Kein einziger Euro geht durch die Finanzkrise verloren!

„Brot für die Welt“ geht sorgfältig mit den anvertrauten Spendengeldern um. Darauf können sich die Spender verlassen. Kein Spenden-Euro ist durch die aktuelle Finanzkrise verloren gegangen.

Die Auszahlung der Projektmittel an die Projekt-Partnerorganisationen erfolgt entsprechend dem Projektfortschritt und auf der Grundlage von Durchführungs- und Finanzierungsplänen. Darüber hinaus müssen die Projektpartner regelmäßig Projektfortschritts-berichte und Zwischenabrechnungen zur Auszahlung weiterer Gelder vorlegen. Bis dahin werden die Gelder angelegt. Damit kommt „Brot für die Welt“ seiner Pflicht zum sorgfältigen Umgang mit Spendengeldern nach.

Grundsätzlich verfolgt „Brot für die Welt“ eine konservative Anlagestrategie der Spendenmittel. Sie werden in Zusammenarbeit mit kirchlichen Banken zum Teil auch angelegt. Bei den Anlageformen handelt es sich in der Regel um festverzinsliche Wertpapiere und Bundesschatzbriefe. Investiert wird grundsätzlich nur im Euro-Raum und nicht in Asien oder Amerika.

 Die anvertrauten Spenden werden zeitnah in Projekte investiert. Außerdem werden die Spenden nach ethischen Grundsätzen angelegt. Darüber hinaus werden keine Währungsspekulationen vorgenommen und nicht in Wertpapiere investiert, die in „Steueroasen“ aufgelegt werden.

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Wir säen Zukunft – säen Sie mit!

Mitmachaktion soll aufblühen: Nachdenken über Umgang mit der Schöpfung.                                                                                                                                             Wie steht es um die Schöpfung, was kann der Einzelne zu ihrer Sicherung beitragen?             Die Aktion „Wir säen Zukunft“ von „Brot für die Welt“ betrachtet die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die globale Umwelt und gibt Anregungen zum schonenden Umgang mit Ressourcen. Denn der Überfluss, in dem wir leben, ist auf Dauer unhaltbar und geht auf Kosten der Mitmenschen in den armen Ländern. Werden auch Sie zu einem „Gärtner der Hoffnung“ und unterstützen Sie mit Engagement und eigenen Ideen die große Jahres-Aktion von „Brot für die Welt“!
Als sichtbares Zeichen unserer Aktion lassen wir Blumen sprechen: mit der Samentüte „Augen- und Bienenweide“. Diese können Sie ebenso wie eine ausführliche Info-Broschüre kostenlos im Online-Shop von „Brot für die Welt“ anfordern.

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Spendenergebnis Brot für die Welt 2010

Spendenergebnis Brot für die Welt 2010

Leichter Spendenrückgang bei Brot für die Welt- Spenden in der Pfalz bedingt durch großen Zuwachs an direkten Spenden im Katastrophenjahr 2010 für die Katastrophenhilfe des „Bündnis Entwicklung Hilft“. Weiterlesen

Gesamtergebnis Pfalz lt. Brot für die Welt:      

2010

2009

Differenz

 1.094.178  €

1.320.344  €

 226.166  €

Ergebnis aller Kirchengemeinden, Dekanate , Diakonisches  Werk Pfalz

708.931,02 €

 749.755,81  €

 40.824

Die Differenz zwischen den 1.094 Mio, die Brot für die Welt für die Pfalz veröffentlicht hat und den 708 000.-€, die wir im Diakonischen Werk ausweisen, kommt daher, dass Menschen aus dem Bereich der Landeskirche direkt an Brot für die Welt und nicht über Kirchengemeinden spenden. Die Abgrenzung der Spenden, die der Pfalz zugerechnet werden und nicht zur hessischen, rheinischen oder badischen Landeskirche,  ist für Brot    für die Welt schwierig.                                                                                                                      Es kann sein, dass Spender zur hessischen Landeskirche (o.a.) gerechnet werden und umgekehrt, so dass kein ganz genaues Bild entsteht.                                                                   Die Spenden-Differenz  zwischen 2009 und 2010 in Höhe von 40.824 € in der Landeskirche bedeuten einen Spenden-Rückgang um 5,45 % ; ein Rückgang der bedauerlich ist, aber noch  im jährlichen  Schwankungsbereich liegen kann.                                                                                                                                                       Ein Grund für den Spendenrückgang in der Pfalz, neben den o.g. Abgrenzungsprobl (s.o.),  liegt wahrscheinlich in folgendem: Betrachtet man das Spenden-Ergebnis aller Landeskirchen, so ergibt sich folgendes Bild: Statt 54,6 Mio €  in 2009 gingen 53,8 Mio € in 2010 bei den Landes- und Freikirchen ein . Das bedeutet, dass nicht nur in der Pfalz, sondern in allen Landeskirchen ein leichter Rückgang des Spendenaufkommens ( rund 771.000 € ) zu verzeichnen ist.                                                                                                  Insgesamt hat Brot für die Welt dagegen einen immensen Spendenzuwachs erzielt. Dies kam durch den Spendenanteil von Brot für die Welt am „Bündnis Entwicklung hilft“ zustande. Er ist gestiegen von rund 44.000 €  in 2009 auf  8 Mio € in 2010. So erklärt sich der große Zuwachs der Gesamt-Spenden bei Brot für die Welt ( ein weiterer  Zuwachsfaktor waren die Mehrein nahmen durch Nachlässe ( 4,4 Mio in 2010 und nur 1,9 Mio in 2009).                                                                                                                                         Das Bündnis („Bündnis Entwicklung hilft“) für akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten aus Brot für die Welt , medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe, hat deshalb so viel mehr eingenommen, weil im vergangenen  „Katastrophen-Jahr“ (das große Erdbeben in Haiti und die große Flutkatastrophe in Pakistan) viele Mittel zur Katastrophenhilfe flossen, statt für die „normale“ Projekt-Arbeit von Brot für die Welt gespendet wurden. Ich nehme an, dass auch aus der Pfalz viele Spenden  zu „Bündnis Entwicklung hilft“ gingen, statt für Projektarbeit von Brot für die Welt und dass das Spendenbudget der Bürger aufgebraucht war und daraus der Rückgang der Spenden in der Pfalz in Höhe von 226.000  € erklärbar ist.                                                                                                                                                           Dieter Weber

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