Kinder in Indien aus Zwangsarbeit befreit

Aus Kinderarbeit befreit                            Kinder beim Mittagessen im Ashram

Diese Kinder wurden von einer indischen Partnerorganisation von „Brot für die Welt“ aus Zwansgarbeit befreit. Obwohl Kinderarbeit in Indien verboten ist,  werden zwischen 12,5 Millionen (Regierungsan-gaben) und der 5-fachen Anzahl (NRO) in Zwangsarbeit gehalten. Kinder müssen in Fabriken oft 14 Stunden und mehr für 25 Cent (manchmal erhalten sie nichts) am Tag arbeiten und dürfen das  Fabrikgelände nie mehr verlassen. Zusammen mit Polizei und Behörden befreit die Partnerorganisation BBA solche Kinder bei Razzien. Sie werden in einen Ashram der Organisation gebracht. Dort werden sie von den Behörden registriert, erhalten eine Kurztherapie, Unterkunft, Verpflegung und  Schulunterricht. Durch eine staatliche Entschädigung können verarmte Eltern (oft Tagelöhner) sich beispielweise eine Kuh kaufen und so den Unterhalt der Familie sichern. Die Auszahlung der Entschädigung ist abhängig vom Schulbesuch der Kinder zuhause und wird von der Organisation überwacht.

Pfarrer Dieter Weber (2. von links) mit Mitgliedern der „Brot für die Welt“ -Reisegruppe im November 2011 beim Leitungsteam des Mukti-Ashram  (Aufnahmestelle für befreite Kinder)

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